Agiles Projektmanagement für öffentliche Dienste

In der Dienststelle Raum und Wirtschaft (RAWI) wird New-Public-Management täglich angewendet und kundenorientiert gelebt. Die Teams in den Bereichen Bewilligungen, Projektmanagement, Raumplanung, Wirtschaftsentwicklung, Geoinformation und Vermessung beraten und kümmern sich um ein Vielzahl von Anliegen. Sie sind das Bindeglied zwischen den kommunalen und kantonalen Behörden bei planungs- und baurechtlichen Bewilligungsverfahren. Auch sind sie für die Erhebung, Verarbeitung und Verwaltung von raumbezogenen Daten innerhalb der kantonalen Verwaltung zuständig. Sie erarbeiten federführend den kantonalen Richtplan und setzen viele Massnahmen daraus um. Sie sind zudem innerhalb der kantonalen Verwaltung die zentrale Anlaufstelle für wirtschaftspolitische Fragestellungen. Sie schaffen strategische Grundlagen, setzen Projekte gemeinsam mit ihren Partnern um und unterstützen in sämtlichen betriebswirtschaftlichen Aufgaben und Funktionen in den Bereichen Organisation, Informatik, Controlling, Rechnungs- und Personalwesen, Administration sowie Qualitätsmanagement.

Immer mehr dynamische Projekte bzw. Anforderungen sorgen auch beim Kanton für neue Herausforderungen. Durch eine steigende Komplexität der Projekte und deren Vielzahl erziehlt das klassische Projektmanagement nicht mehr die gewünschten Ergebnisse in der geforderten Zeit. Zudem fehlt eine systemische Unterstützung (Konfigurationsmanagement) im Projektmanagement, welches die Projektgeschäfte mit individuellen Teams vorantreibt. Um die Projekte noch effizienter und effektiver zu realisieren, hat es sich der Kanton Luzern (RAWI) nun zur Mission gemacht, die «Agilität» und ihre Chancen im Projektmanagement zu prüfen.

Projekt Analyse & Consulting

Mit einem massgeschneiderten Impuls-Referat bzw. -Workshop zum Thema «Agiles Projektmanagement» setzten wir im Project Engineering die entscheidenden Impulse, um die allfällige Einführung einer agilen Arbeitsweise abwägen zu können. Den zukünftigen Stakeholdern zeigten wir dabei folgende Aspekte auf:

  • Vorteile von traditionellen Modellen
  • Herkunft und Bedeutung von «agil»
  • Vorgehensmodelle «Scrum», «SAFe» und «LeSS»
  • Wahl der Modelle anhand der Stacey Matrix
  • Erwartungen an die Lernkurve, Chancen und Gefahren
  • Rollen, Events und Artefakte
  • Arbeit mit User-Journey, User-Storys und Evaluation eines MVP’s (minimum viable product)
  • Definition of Ready (DoR) und Done (DoD)
  • Framework-Transfer in die Praxis
  • Anforderungen an ein Hybrid-Modell
  • Konfigurationsmanagement in agilen Frameworks

Das Ziel unserer Impuls-Referate und -Workshops ist es, Vorstellungen und Ideen zu stiften, wie bzw. wo zukünftig mit «Agilität» umgegangen werden kann – und in welchen Bereichen es keinen Wert generiert. Wir zeigen bewusst auf die Herausforderungen eines Transfers der «Agilität» in die Realität auf und bereiten Teams auf die Veränderungen vor.

Es freut uns, dass wir die Mitarbeitenden des RAWI in die spannende Welt der agilen Frameworks einführen durften, damit entscheidende Fragen beantwortet werden konnten, um die nächsten Schritte zu planen. Uns ist es in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen gelungen, auf die Vorteile, Nachteile wie auch Sinnhaftigkeit der Durchführung dieses Vorhabens hinzuweisen.

Unser Leistungsspektrum für die RAWI zusammengefasst

  • Impuls-Referat/-Workshop
  • Sensibilisierung Transfer von «Wasserfall» zu «Agil»
  • Prüfung und Unterstützung von Frameworks
  • Projekt Analyse und Consulting
  • Einführung in professionelles Anforderungsmanagement
  • Eruierung eines Konfigurationsmanagements

Foto: Fauxels, Pexels